Betreute Schützlinge seit 2017

Diese Kinder betreuen wir seit dem Jahr 2017

Timofei

geb.: 17.06.2013

Diagnose:

Spastische Cerebralparese mit beginnender Hüftluxation, Spastik, Sprachentwicklungsverzögerung

Erfolgsbilanz: 

Timofei kann nicht selbstständig sitzen, überstreckt sich ständig, gehen kann er nur mit Unterstützung. Er spricht nur einige Worte, ist aber ein sehr zielstrebiger und mutiger Junge.
Bisher hatte er Physio- und Ergotherapie, sowie Massagen, Osteopathie und Adeli-Therapie erhalten. Desweiteren nimmt Timofei an einer konduktiven Förderung nach Petö teil. Dadurch soll vorallem seine Spastik gelindert werden. Der Junge möchte natürlich mit anderen Kindern spielen und kommunizieren, auch wenn ihn seine körperlichen Bewegungseinschränkungen stören.

     

Timofei erhielt vom 28.07.-11.08.2018 eine Delphintherapie in der Türkei.

   
                      Timofei küsst seine Freundin Frosia

Durch die Delfintherapie hat Timofei in seiner Entwicklung Fortschritte gemacht. Nach 3 Tagen Angst und Weinen hatte er tiefen Kontakt mit den Delfinen und dem Team aufgebaut. Er kann jetzt seinen Kopf besser halten und den Rumpf stabilisieren. Kann Silben und auch einige Worte komplett besser aussprechen, hört immer aufmerksamer zu und antwortet. 

 

Josua

geb.: 12.02.2016

Diagnose:

Mikrozephalie, hoher Gaumen, Blindheit, Iris-Netzhaut-Aderhaut-Kolobom (Spaltbildung von Iris u. Netzhaut), Muskelhypotonie, entwicklungsverzögert, Fehlbildung am Ende der Wirbelsäule

Erfolgsbilanz:

Josua ist seit Geburt blind, er kann seinen Kopf nicht halten und kann nicht sitzen. Durch den hohen Gaumen gibt es große Probleme mit der Nahrungsaufnahme, er kann nur flüssige oder pürierte Nahrung zu sich nehmen. Bisher hat der Junge Physiotherapie und Blindenfrühförderung erhalten.



                                        
                                             Josua und seine 2 Brüder
             

Die Eltern erhoffen sich durch eine First-Step-Therapie einige Fortschritte. Kinderschicksale hat die Therapie vom 15.-21.01.2018 unterstützt. Erste Fortschritte:
Das Wichtigste, was Josua´s Eltern bei dieser Therapiewoche gelernt haben, ist die Kommunikation mit ihrem Sohn. Sie müssen Josua immer wieder fragen und auf Antwort warten. Z.B. beim Essen, er streckt die Zunge heraus, wenn er noch etwas essen möchte. Er versteht jetzt, dass er etwas tun muss, wenn er etwas erreichen will. Manchmal schafft er es jetzt sogar den Löffel selbst zum Mund zu führen und kann allein Kekse usw. essen. Die Interaktion der Hände und Füße hat sich auch verringert.

 
                
                           Josua übt den Vierfüßlerstand
 
  Das Bett nennt sich Agalul und dient dazu die Bauch-
  lage zu trainieren und durch die Bewegung darin auch
  die Balance

Vom 11.-17.03.2018 erhielt Josua in Tel Aviv First-Step-Therapie. Er hat sichtbare Fortschritte gemacht: In der Sitzposition ist er stabiler geworden, Kopf- und Rückenkontrolle hat sich verbessert, er kann ein paar Sekunden im Vierfüsslerstand stehen, sein Gleichgewicht besser balancieren und trinkt endlich Wasser alleine aus der Flasche. Die Babynahrung muss nicht mehr püriert werden.

Die nächste First-Step-Therapie war dann vom 17.06.-02.07.2018 zu Hause. Mittlerweile sitzt Josua nun schon 11 Minuten ohne Hilfe. Kauen und alleine essen hat sich auch verbessert. Ebenso ist seine Kommunikation deutlicher geworden, er zeigt, wenn er etwas haben möchte und antwortet nun auch mit "ja". Er ißt jetzt auch alles, was seine Eltern essen, allerdings muss manches noch zerdrückt werden. Josua rollt sich von einer Seite auf die andere und kann auch mal im Sitzen gebadet werden, nicht nur in Liegeposition.

 

Marcel

geb.: 12.04.2017

Diagnose:

Muskuläre Hypotonie, Trinkschwäche (PEG-Sonde), Atemstörung

Erfolgsbilanz:

Marcel erhält nun seit September 2017 Osteopathie.

Mila

geb.: 03.04.2017

Diagnose:

Frühgeborenes der 28. SSW, Apnoe-Bradykardie-Syndrom (Atemnotsyndrom), Verengung im Magenbereich, erweiterte Liquorräume im Kopf

Erfolgsbilanz:

Das frühgeborene Zwillingsmädchen ist sehr unruhig, sie hat seit Geburt bereits Physiotherapie erhalten.
Kinderschicksale wird Mila nun ab September 2017 auch noch mit Osteopathie unterstützen.

Ava

geb.: 03.04.2017

Diagnose:

Frühgeborenes der 28. SSW, Apnoe-Bradykardie-Syndrom (Atemnotsyndrom), erweiterte Liquorräume im Kopf

Erfolgsbilanz:

Das frühgeborene Zwillingsmädchen hat seit Geburt bereits Physiotherapie erhalten.
Kinderschicksale wird Ava nun ab September 2017 auch noch mit Osteopathie unterstützen.

 

Samican

geb.: 17.05.2003

Diagnose:

Diabetes, Balkenagenesie (Fehlbildung des Gehirns), Mikrozephalie, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Kleinwuchs

Erfolgsbilanz:

Samican muss immer wieder zu Therapien befördert werden, aber leider ist das Fahrzeug der Eltern nicht behindertengerecht und es bereitet große Probleme den Jungen zu befördern. Kinderschicksale unterstützte im Dezember 2017 die Beschaffung eines größeren Fahrzeugs anteilig.

Nisa-Nur

geb.: 21.05.2013

Diagnose:

Kongenitaler Muskeldystrophie, Regulationsstörung und Heimbeatmung über Tracheostoma (Öffnung der Luftröhre) mit Monitorüberwachung

Erfolgsbilanz:

Nisa-Nur muss von Geburt an beatmet werden, er leidet an Entwicklungsverzögerung und wird mit der PEJ-Sonde ernährt.
Zu den Therapien muss er immer mit Beatmungsgerät und Begleitperson gefahren werden, was allerdings große Problem bereitet, da das Fahrzeug der Eltern zur Beförderung nicht geeignet ist. Kinderschicksale unterstützte im Dezember 2017 die Beschaffung eines größeren Fahrzeugs anteilig.

 

Iana

geb.: 13.11.2003

Diagnose:

Osteogenesis Imperfekta (Glasknochenkrankheit)

Erfolgsbilanz:

Iana leidet seit Geburt an einer Glasknochenkrankheit, sie kann maximal 45 Minuten sitzen und muss dann hingelegt werden. Sie leidet häufig unter Schmerzen und Knochenbrüchen. Auch mit dem Rollstuhl ist das Mädchen nur eingeschränkt mobil.
Sie erhält jetzt eine von der Krankenkasse genehmigte Reha. Aufgrund der Einschränkungen kann Jana aber nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, jedoch übernimmt die Kasse keine Fahrtkosten. Diese Unterstützung erhält Iana nun von Kinderschicksale.

 

Valentina

geb.: 16.03.2014

Diagnose:

Muskelschwäche, Epilepsie, Retardierung, Dandy-Walker-Sydrom (Erkrankung des Nervensystems), WAGR-Syndrom (Auffälligkeit durch Fehlen der Iris im Auge), Entwicklungsverzögerung, Mikrozephalie

Erfolgsbilanz:

Valentina leidet seit Geburt an einem Gendefekt mit Muskelschwäche, Epilepsie, Retardierung und Entwicklungsverzögerung.
Durch das Assesment und 2 First-Step-Therapieblöcke hat Valentina schon große Fortschritte machen können. Vorher war sie sehr hypoton und in "ihrer eigenen Welt". Mittlerweile kann sie sitzen, am Krabbeln und an der Motivation wird weiter gearbeitet.

Das Mädchen erhält vom 3.-14.08.2017 und vom 30.10-6.11.2017 jeweils First-Step-Therapie zur Ressourcenfreisetzung mit Blockadenlösung/Bewegung.

Bei dem ersten Therapieblock vom 03.-14.08 2017 wurde an der aufrechten Kopfhaltung, Balance und am Seitsitz gearbeitet. Das seitliche Sitzen ist wichtig, da man von dort in eine Krabbelhaltung kommt. Im allgemeinen wurde das Sitzen stabiler und sie konnte länger in unterschiedlichen Sitzpositionen aushalten.
Außerdem wurde das Stehen geübt und viel Wert auf sensorische Empfindung gelegt. Valentina ist viel kräftiger geworden, sie hat sich mittlerweile sogar schon ohne jeglichen Impuls von anderen in den Fersensitz aufgerichtet. Sie erlangte deutlich mehr Kraft und weitere Kopfkontrolle.

   

   

                          

Valentinas 2. First-Step-Block fand vom 30.10.-06.11.2017 in Tel Aviv statt. Sie hat sich deutlich stabilisiert beim Sitzen und Stehen. Sie fokusiert viel mehr und das linke Auge, welches aufgrund der Ptosis geschlossen ist, wird mittlerweile viel häufiger geöffnet. Es wurde viel an der Auge-Hand-Koordination und Motorik gearbeitet, z.B. beim Essen von Mangostücken hatte sie anfangs größere Probleme diese zu erwischen, ohne, dass sie ihr aus der Hand rutschten. Das wurde aber auch immer besser. Ein großes Thema war auch das Essen und Kauen, was in den letzten Wochen viele Probleme bereitete, auch da wurde ein sehr guter Weg gefunden, sie verschluckt sich mittlerweile deutlich weniger. Weiteres Arbeiten war an der Kopfkontrolle und Sitzstabilität, inzwischen wird der Babyaufsatz vom Hochstuhl nicht mehr benötigt. Valentina schafft es zwischenzeitlich sogar allein, sicher und koordiniert rückwärts vom Stuhl zu rutschen, was eine beachtliche kognitive und motorische Leistung ist.

   

            
            

Durch das Praxisprogramm von First-Step vom 19.02.-05.03.2018 hat Valentina zunehmend mehr Stabilität beim Stehen erlangt. Außerdem ist sie wieder kräftiger und stärker geworden. Am letzten Therapietag war sogar so etwas wie eine gezielte Krabbelbewegung hin zu einem Ball zu sehen. Das war das erste Mal, dass sich Valentina bewusst weiter als Armweite auf ein Ziel zubewegt hat. Selbstständiges Essen mit dem Löffel, kauen und schlucken war auch wieder Thema.
 
Valentina mit dem Geh-               Valentina kann sich hängend
wagen                                         festhalten

          

Junge 3

geb.: 20.01.2014

Diagnose:

Entwicklungsverzögerung, Essstörung, Autismus-Spektrum-Störung

Erfolgsbilanz:

Zu Beginn des zweiten Lebensjahres zeigte sich eine deutliche Entwicklungs-
verzögerung bei dem Jungen, ebenso bestand der Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung. Allerdings ist eine klare Diagnosestellung erst im 4.-5. Lebensjahr sicher. Daher bleiben ihm aber spezielle Frühfördermaßnahmen versagt.

Auf Empfehlung einer Ergotherapeutin wurde das Kind für eine First-Step-Therapie vorgestellt, er zeigte großes Lernpotenzial für die Entwicklung seiner Sprache, Kommunikations-, Beziehungs- und Emotionsfähigkeit.
Kinderschicksale wird ihn ab Herbst mit der First-Step-Therapie unterstützen.

Vom 12.-18.09.2017  hatte der Junge den 1. Intensivblock der First-Step-Therapie. Dieser ganzheitliche Therapieansatz ist unvorstellbar kräftezehrend für das Kind und die ganze Familie, er bringt aber so manches ins Rollen für jeden Beteiligten:
So wurde den Eltern aufgezeigt, wann er bereits in autistischen Verhaltensmustern verharrt, wie er von repetivem Verhalten weg und hin zu funktionalem Spiel oder auch mehr Augenkontakt geführt werden kann. Desweiteren seine Wahrnehmung auf ein klares Selbstbild zu stimulieren, Massagetechniken um zur Ruhe zu kommen, optimale Ablaufstrukturen festlegen und vieles mehr.
In diesem ganzen Fördern und Fordern galt es jetzt die Balance zu halten, da es für Autisten stets einen hohen Stresspegel bedeutet, sich in einer neurotypischen Welt zu bewegen.
Es wurde auch empfohlen in Zukunft eine Reit-, sowie Musiktherapie zu machen. Dabei werden wir das Kind auch unterstützen.

Ende Oktober begann nun auch die Autismus-Therapie "Early Start Denver Model" in der Autismus-Ambulanz, Nürnberg.

Seit Oktober 2017 erhielt der Junge Reittherapie, wodurch die Vater-Sohn-Beziehung deutlich gestärkt wurde. Seine taktile Wahrnehmung wird gefördert (Berührung des Ponys). Reiten ist noch nicht möglich, da der Junge zu unruhig ist. Es wird mit einem Bildkasten geübt, dabei werden Auf- u. Absteigen, Striegeln und Füttern gezeigt, er zeigt viel Freude beim Kontakt mit den Pferden.

Die Musiktherapie wurde im November 2017 begonnen, da gab es bis Ende des Jahres 3-Kennenlernstunden. Der Junge zeigte viel Interesse am großen Instrumentenangebot und hat auch schon einmal mit der Therapeutin zusammen getrommelt, es wiud versucht seine kommunikativen Fähigkeiten zu stärken.

Auch 2018 geht die Reittherapie natürlich weiter, der Junge macht dadurch große Fortschritte. Er hat mittlerweile so viel Vertrauen aufgebaut, dass er sich auf das stehende Pony setzen lässt. Das Führen und Füttern des Tieres ist jedesmal ein Highlight für ihn.

 

Maher

geb.: 26.05.2016

Diagnose:

Fehlbildungssyndrom mit Balkenagenesie (Fehlbildung des Gehirns), Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Hexadaktylie (6 Finger oder Zehen an einer/em Hand/Fuß), globale Entwicklungsstörung, Makrocephalie

Erfolgsbilanz:

Der Junge wird seit Geburt über eine Magensonde ernährt, erhielt bereits eine Lippenspaltenkorrektur und seit Juni 2017 Logopädie.

Maher erhielt seit Juni 2017 Physiotherapeutischen Behandlung, 2x pro Woche.
Dadurch konnte die Kopfkontrolle leicht verbessert werden, er kann nicht allein sitzen. Er schafft es sich zur rechten Seite zu drehen, nach links ist es weniger möglich, den Kopf kann er nicht heben.
Da Maher eine OP hatte, konnte er seit Mitte November keine Therapie mehr machen. Von Dezember 2017 bis Februar 2018 wurde die Therapie fortgeführt. Leider können seither keine großen Veränderungen in der Entwicklung festgestellt werden. In der Rückenlage dreht Maher sich nach rechts und links, mehr nicht. In der Bauchlage ist ein Kopfheben nicht möglich, auch kein Stütz. Im Stand nimmt er ab und zu Gewicht auf, die Füße stehen sehr stark abgeknickt dabei. Lt. seiner Mutter bekommt er Orthesen. Seine Füße lassen sich besser bewegen, sind in den Fußgelenken nicht mehr so steif.

Konstantin

geb.: 26.10.2014

Diagnose:

Konstantin leidet seit Geburt an dem Nicolaides-Baraitser-Syndrom (Minderwuchs, Fehlbildung der Finger und geistige Retardierung), Epilepsie, Glaukom (Augenerkrankung), Lippenspalte, Purpura-Schönlein- Henoch-Erkrankung (Entzündung der kleinen Blutgefäße). Der Junge ist mittel bis schwer geistig behindert, kann nicht sprechen und leidet an einer Sehbehinderung.

Erfolgsbilanz:

Konstantin hat bisher bereits Frühförderung und Ergotherapie erhalten.

Er wird nun mit einer First-Step-Therapie unterstützt, damit seine Selbstständigkeit gefördert und ihm das Leben etwas erleichtert werden kann.

Vom 24.-30.09.2017 erhielt Konstantin First-Step-Therapie. Dieser ganzheitliche Therapieansatz war sehr intensiv und Konstantin konnte gute Fortschritte in verschiedenen Bereichen erzielen:
Zum einen schafft er es nun viel besser am Boden zu sitzen und auch einmal längere Zeit sich mit nur einer Sache zu auseinanderzusetzen. Konstantin hat es jetzt schon geschafft sich bis zu einer halben Stunde mit Spielzeugen zu beschäftigen. Er kann nun auch besser an der Hand laufen, ohne gleich wegzurennen. Es wurden der Familie wertvolle Tipps zur Steigerung seiner Konzentrationsfähigkeit gegeben, so zu Beginn des Tages mit Energiespielen zum Austoben und am Abend ruhigere Spiele im Sitzen. Der Junge schaut über einen längeren Zeitraum Bilderbücher an, hört beim Vorlesen aufmerksam zu und deutet auf Objekte. Der Blickkontakt steigert sich ständig und sein Sprachverständnis wächst.
Das alles ist eine deutliche Erleichterung für die ganze Familie im Alltag.

Im März 2018 fand die 2. First-Step-Therapie statt. Die Eltern von Konstantin konnten sich eine Woche intensiv mit ihm beschäftigen. Es wurden Übungen gemacht um seine Aufmerksamkeit und den Willen zur Kontaktaufnahme zu erhöhen. Er greift nun öfters auch nach den Händen der Eltern, wenn er etwas will, da Konstantin ja nicht sprechen kann. Es wurden tägliche Abläufe geübt, wie miteinander Laufen, das Essen und auch Treppensteigen. Er darf nicht in "Watte gepackt werden", da er nur durch Herausforderung lernt.

         

Meyra

geb.: 04.03.2015

Diagnose:

Das Mädchen Meyra ist ein Drillingsfrühgeborenes (neben Miray und Melis), welches mit dem Apnoe-Bradykardie-Syndrom (Atemnotstand) in der 27. Woche zur Welt kam.

Erfolgsbilanz:

Da die Familie unbedingt einen behinderten gerechten Parkplatz am Wohnhaus benötigt, erhält sie dafür Unterstützung von Kinderschicksale.

Melis

geb.: 04.03.2015

Diagnose:

Das Mädchen Melis ist ein Drillingsfrühgeborenes (neben Miray und Meyra), welches mit Atemnotstand, Hüftdysplasie und Zerepralparese in der 27. Woche zur Welt kam.

Erfolgsbilanz:

Da die Familie unbedingt einen behinderten gerechten Parkplatz am Wohnhaus benötigt, erhält sie dafür Unterstützung von Kinderschicksale.

Miray

geb.: 04.03.2015

Dignose:

Der Junge Miray ist ein Drillingsfrühgeborenes (neben Melis und Meyra) der 27. Woche, welches mit Atemnotstand, einer Hirnblutung, Hydrocephalus (sog. Wasserkopf) und Entwicklungsstörungen zur Welt kam.


Erfolgsbilanz:

Da die Familie unbedingt einen behinderten gerechten Parkplatz am Wohnhaus benötigt, erhält sie dafür Unterstützung von Kinderschicksale.

 

Vitus

geb.: 01.10.2007

Diagnose:

Auditive und visuelle Verarbeitungsstörung, Winkelfehlsichtigkeit, Epilepsie, Gleichgewichtsproblem, Raum-Lage-Koordination

Erfolgsbilanz:

Vitus hatte bisher Ergo- und Logotherapie, Tomatistherapie und Neurofeed-
back, sowie dann auch von Kinderschicksale unterstützt - Evolutionspädagogik erhalten. Der letzte Termin fand allerdings im Juli 2017 statt, da Vitus aufgrund seiner massiven Schulprobleme mittlerweile alles ablehnt, was mit häuslichem Üben zusammenhängt.

Ganz dringend benötigte er wegen seiner Winkelsichtigkeit eine Prismenbrille, aber deren Kosten trägt die Krankenkasse nicht. Kinderschicksale sorgte für eine Unterstützung.

Seit April 2017 erhielt Vitus nun Osteopathie, er ist seitdem entspannter und zugänglicher.
Sein Mund ist jedoch immer noch ständig geöffnet, diesbezüglich gab es leider noch keine Fortschritte. Er hat immer wieder massive Verspannungen im Bauch- und Kopfbereich, die der Osteopath weiterhin behandelt. Nach der Behandlung fühlt sich Vitus besser.

Vom 31.07.-06.08. nahm Vitus an einem ganzheitlichen Körper- u. Persönlichkeitstraining teil, was ihm sehr gut getan hat. Er bekam die Bestätigung, dass er, so wie er ist, gut ist. Das ist für sein Selbstvertrauen von großer Wichtigkeit. Ganz nebenbei wurde z.B. auch gezieltes Werfen und Fangen von Bällen trainiert. Vitus gelang es bisher nicht einen Ball zu fangen, da er seine Hände nicht schloß, um nach dem Ball zu greifen. Jetzt hat er dadurch Freude am Ballspielen entwickelt.

 

Fin

geb.: 23.07.2016

Diagnose:

Rechtsbetonte Plagiocephalie mit Beteiligung der Schädelbasis und einer sehr stark ausgeprägten Schädelasymetrie, sehr starke Abflachung und Schiefhaltung des Hinterkopfes.

Erfolgsbilanz:

Fin ist mit einem verkürzten Halsmuskel auf die Welt gekommen. Dadurch kam es bei der Lagerung zu einer Schädelasymetrie. Der Junge hat bisher Krankengymnastik, Lagerungstechnik und Atlastherapie erhalten. Leider gibt es keine Möglichkeit zur aktiven Korrektur der Fehlbildung (Kopfform). Daher wird dringend zum Tragen einer Helmorthese geraten, da die Entwicklung des Mittel- und Untergesichtswachstums sonst stark gefährdet ist.
Kinderschicksale übernimmt die Kosten für diese dynamische Kopforthese.

Shneur

geb.: 29.07.2014

Diagnose:

Shneur leidet an dem Williams-Beuren-Syndrom, Idiopathischer infantiler Hypercalcämie (Gedeihstörung, Gewichtsverlust, Muskuläre Hypotonie), globaler Entwicklungsverzögerung

Erfolgsbilanz:

Der Junge erhielt im Jahr 2017 2x eine Intensivwoche First-Step-Therapie für Ressourcenfreisetzung bei Blockaden/Bewegung und zur Sondenentwöhnung, mit 8 Wochen Nachsorgeprogramm (täglich 6-8 Stunden).

Der 1. Block der First-Step-Therapie fand vom 18.-28.04.2017 in Tel Aviv statt.
Die Eltern und Shneur verbrachten sehr viel Zeit mit den Therapeuten und konnten ihre Fragen stellen, wurden intensiv aufgeklärt und erhielten neue Richtlinien, die ihnen sehr weiterhelfen konnten.

Shneur hat eine Art der Behinderung, die viele Schwerpunkte haben kann, wie bei ihm: Entwicklungsverzögerung, gewaltige Schlaf- und Essstörungen. Er hat sich bereits beim Anblick des Essens ständig übergeben und musste mit einer Sonde ernährt werden.
Dank der Therapie konnte nun schon mit der Sondenentwöhnung begonnen werden, da der Junge spielerisch an das Essen herangeführt wurde. Mittlerweile hat er sogar verstanden, sein Hungergefühl zu erkennen.

Allgemein ist er ein anderes Kind geworden, selbstständiger und er kommuniziert auch sicherer. Er spricht zwar noch sehr wenig, aber er hat gelernt sich anders auszudrücken.
Shneur ist durch First-Step aufgewacht und hat ein großes Stück weit gelernt, im Leben zu funktionieren. Jetzt schafft es die Familie neben regelmäßigen Schlafenszeiten auch regelmäßige Essenszeiten zu haben.

Der 2. Block fand zu Hause statt, um im gewohnten Alltag von Shneur die Familie zu begleiten und zu strukturieren. Als erstes wurde das Zimmer von ihm umgestaltet, damit er auch konzentriert und bewusst spielen und arbeiten kann.
Auch die Eltern mussten lernen ihre Zeit für zwei Kinder einzuteilen, um mindestens täglich 1 Stunde zur Förderung von Shneur zu haben.
Die Nahrungsaufnahme wurde auch umgestellt, sodass der Junge nun Abweichungen von der bisherigen Kost akzeptiert und mittlerweile grob zerdrückte Nahrung zu sich nimmt. Sein Mundbereich wurde mehr desensibilisiert, er lässt sich spielerisch auch einmal an den Mund fassen.
Die Selbstständigkeit wurde gefördert, indem Shneur nicht mehr zur Tagesmutter getragen wird, er läuft jetzt selbstständig die Strecke von 300 m und geht dann sogar noch 4 Stockwerke nach oben. An- und Ausziehen kann er sich jetzt auch selbst.
Er hat vermehrt gelernt sich selbst mitzuteilen und auch einmal geduldig zu sein, früher wurde dies ihm immer schon von vornherein abgenommen. Sein Spielen ist viel bewusster geworden.
Dies alles brachte viel mehr Ordnung in den Alltag der Familie, alle, auch die Therapeuten hier vor Ort sind sehr zufrieden.